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letzteren blieb die, an ihrem chemischen Verhalten erkannteKieselerde zurück.
Man hat die Harnsteine in verschiedene Klassen undOrdnungen eingetheilt, je nachdem sie aus einer Substanzbestehen, oder aus mehreren mit einander innig vermisch-ten Substanzen, oder aus mehreren mit einander abwech-selnden, verschieden zusammengesetzten Schichten. Daaber solche Gemenge oder abwechselnde Schichtungen nichtvon constanten Umständen bestimmt werden, sondern aufdie mannigfaltigste Weise nach verschiedenen eintreffen-den Zufälligkeiten, dem übrigen Gesundheitszustände desIndividuums, seiner Lebensweise, Diät und dem Gebrauchvon Arzneimitteln veränderlich sind, so übergehe ich dasNähere solcher Eintheilungen und bemerke nur noch, dafssolche Gemenge aus mehreren Substanzen, und die Ab-wechselung von verschieden zusammengesetzten Schichtenin einem und demselben Stein, allgemein statt findet undsehr oft vorkommt.
Englische Aerzte, welche viele und grofse Sammlun-gen von Harnconcrementen zu sehen Gelegenheit haLten,haben sich bemüht, ihr relativ häufiges Vorkommen auszu-mitteln. Daraus ergab sich im Allgemeinen, dafs in Eng-land die Steine, worin Harnsäure den Hauptbestandtheilausmacht, die allgemeinsten sind. Nach diesen kommendie schmelzbaren Steine, besonders wenn man dazu dieFälle rechnet, wo eines der Erdsalze ungemengt oder inüberwiegender Quantität vorkommt; und dann solche, dieaus abwechselnden Schichten von Harnsäure, phosphorsau-rem und oxalsaurem Kalk bestehen. Demnach waren z. B.unter 1000 Steinen:
372 aus Harnsäure allein oder mit geringer Einmengungvon harnsaurem Ammoniak und oxalsaurem oderphosphorsaurem Kalk;
253 aus phosphorsauren Erden (schmelzbare Steine);
233 aus abwechselnden Schichten von Harnsäure, oxal-saurem Kalk und phosphorsauren Erden, und
142 aus oxalsaurem Kalk.
Die seltener vorkommenden Steine aus kohlensaurein