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4,1 (1831) Lehrbuch der Thier-Chemie
Entstehung
Seite
181
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Behandlung der Galle mit Säuren. 181

Metallsalzen, besonders Blei-, Zinn- und Kupfer-Salzengefällt, zumal bei Zusatz von etwas Alkali, so dafs diefreiwerdende Säure zwischen jeder Zumischung gerade ge-sättigt wird; hierbei aber entstehen eine Menge andererKörper, über welche die, in der Folge anzuführenden,. Un-tersuchungen von Gmelin Aufschluß geben. Nach mei-ner Meinung ist es gegenwärtig nicht möglich, mit völli-ger Sicherheit zu entscheiden, ob sie Producte oder Eductesind, wiewohl ich bei der vorhergehenden Darstellung derGallen - Analyse von der Vermuthung ausging, dafs sieProducte seien.

Der Gallenstoff wird nicht von Galläpfelinfusion ge-fällt, und es ist nicht bekannt, dafs er von einer anderenvegetabilischen Substanz gefällt werde.

Das procentische Resultat meiner Analyse von der

Ochsengalle war:

Wasser.90,44

Gallenstoff (Fett mit einbegriffen).8,00

Gallenblasenschleim.0,30

Fleischextract, Kochsalz und milchsaures Natron 0,74

Natron.0,41

Phosphorsaures Natron, phosphorsaure Kalkerdeund Spuren von einer in Alkohol unlöslichenSubstanz.0,11

100 , 00 .

Pr out analysirte die Galle nach demselben Planeund mit gleichen Resultaten. Auch Gmelin wandte dieseMethode an. Die Resultate seiner Analysen, sowohl mitSchwefelsäure als Salzsäure, fielen auch eben so aus, alleiner bemerkt, dafs 1) in der mit Säure niedergeschlagenenFlüssigkeit, außer den oben angeführten ßestandtheilen,Spuren einer anderen Substanz enthalten gewesen seien,die er durch die Analyse auf einem anderen Wege ent-deckt und Taurin genannt hat; diese Spur war mit Salz-säure am deutlichsten, mit Schwefelsäure wenig merkbarund fehlte ganz, als eine mit Essigsäure vermischte Galleabgedampft wurde. 2) Als die saure Verbindung von