Faserstoff des Blutes.
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Gay-Lussac und
M i c Ii a r
; I i s.
T h e n a r d.
orlerie]].
venös.
Stickstoff
19,934
17,587
17,267
Kohlenstoff
53,360
51,374
50,440
Wasserstoff
7,021
7,254
8,228
Sauerstoff
19,685
23,785
24,065.
Leopo
ld Gmelin hat
Gay-Lussac’s
und Tili
nard’s Resultat zu folgender Formel berechnet: INC 311 5 O *). Diefs setzt indessen eine Unrichtigkeit von eini-gen Procent sowohl im Kohlenstoff- als Sauerstoffgehaltvoraus. Im Vorhergehenden habe ich gezeigt, dafs dasSättigungsvermögen des Faserstoffs höchst geringe ist, diefsaber setzt wiederum voraus, dafs sein Atomgewicht grofssei, und dafs er also eine weit gröfsere Anzahl einfacherAtome, als Gmelin’s Rechnung gibt, enthalten müsse.Uebrigens sind alle Berechnungsversuche vergebens, solange man nicht die Sättigungscapacität, oder, was das-selbe ist, das Atomgewicht des Faserstoffs kennt. Auchk'ifst sich bei den angeführten Resultaten erinnern, dafskeiner der genannten Chemiker vor der Analyse das imFaserstoff enthaltene Fett ausgezogen habe, dessen Mengezwar nicht grofs ist, welches aber doch dadurch das Re-sultat bedeutend verändern kann, dafs es viel Kohlenstoffttnd gar keinen Stickstoff enthält. Eben so wenig ist da-bei der Schwefelgehalt des Faserstoffs in Rechnung gebrachtworden.
Das Fett aus dem Faserstoff erhält man, wieoben angeführt wurde, durch Digestion mit Alkohol oderAether. Bei meinen ersten Versuchen hierüber (1807)erhielt ich es übel riechend und von verschiedenem Ge-ruch, je nachdem es mit Alkohol oder Aether ausgezogenwurde, woraus ich schlofs, dieses Fett sei durch zersetzendeEinwirkung dieser Flüssigkeiten auf den Faserstoff erzeugtworden; eine Vermuthung, die ich noch dadurch für völ-lig bestätigt hielt, dafs der Farbstoff und das Eiweifs,
*) Diefs gibt in Procent: Stickstoff 19,71, Kohlenstoff 5 l,I I» Was-serstoff 6,91 und Sauerstoff 22,27.