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Delomer. Was gibts?
Horsmann. Wenn aber nun der junge gnädige Herr nichtzum Herrn Marquis gehen?
De iomer. So ruft Er ihn nicht ab.
Horsmann. Nun verstehe ich. (Geht.) Wenn er aber nunbei dem Herrn Marquis ist, soll ich ihn gleich oder erst nach einerWeile abrufen?
Delomer. Gleich I
Horsmann. So, so I — Wenn aber nun der Herr Marquiszum Herrn von Dominique geht?
Delomer. So ruft Er Herrn von Dominique doch ab!Das ist dasselbe.
Horsmann. Sehr wohl. — Euer Gnaden verzeihen I wennnun aber beide Herren mit einander spazieren gehen — was ihnich dann?
Delomer (ungeduldig). Er ruft ihn ab.
Horsmann. So, so, so! Der eigentliche Zweck scheint alsoder zu seyn, daß beide Herren nicht mit einander reden?
Delomer. Um den Zweck hat er sich nicht zu bekümmern.Er thut, was ich Ihm befehle.
Horsmann. Allemal. Wenn man aber doch den Zweckeines Befehles weiß, so gehorcht man mit mehrerer gesunden Ver-nunft, als gewöhnlich employirt wird. (Geht ab.)
Delomer. Ich übersehe den Plan, den meines Sohnesromantische Ehrlichkeit sich vorgelegt hat. (Pause.) Das darf nichtseynl — (Er geht auf und ab.) Ich gebe nichts auf. Ich werdealle Schwierigkeiten ausgleichen, und gegen seinen Willen will ichsein Glück machen, und das seiner Nachkommen. Ich weiß, eskommt eine Zeit, wo er es mir danken wird.