218
Lclaiucr (sehr unruhig). Freilich! — Wovon hat mein HerrSchwiegersohn sich mit Ihnen unterhalten?
Ü curat h. — Von dem Ertrag des Guts und dessen Werth.
Lclaiucr. Hat er nicht merken lassen, ob es ihm Freudemacht —
Neurath. Nein. Es war ihnen überhaupt gar nichts an-zumerken. Etwas Zerstreuung, nebst untermischten Seufzern, ließsich deutlich erkennen. Zuletzt fragten mich der Herr von Dominiquenoch, wie hoch ich Ihr Gut, nach den getroffenen Meliorationen beieinem Verkauf in Werth hielte? —
Letai» er. Nemlich das neugekaufte gräfliche Gut?
Neurath. Bitte um Verzeihung. Dieses eigenthiimlich hoch-adelich von Dominiqnesche Gut.
Lclauicr (betroffen). Dieses —
Neurath. Wo wir gegenwärtig uns befinden.
Lcloincr. So? (Er wird nachdcnkknd und unruhig; nachkurzer Pause etwas schnell, und mit einer Verbeugung den Neurath ent-lassend.) Ich werde eilen, alles iu Ordnung zu bringen.
Dritter Auftritt.
Vorige. Horfmann.
Neurath. Ich muß Litten. Es stehen Euer Gnadensonst Berdrüßlichkeiten bevor, welche ich gern beseitigen mochte.(Geht ab.)
D ela UI er (zu Horfmann). Wo ist meine Tochter?Horsniann. Sie sind im Garten.