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Gräfin. Lassen Sie mich machen!
Graf. Was?
Gräfin. Mein Plan ist da.
Gras. Welcher?
Gräfin. In werbe einen solchen Rumor anfangen, und dasVolk so zu blamiren drohen, daß sie, um ihre salsche Dignität zuerhalten, gern alle sernern Ansprüche sacrificiren.
Graf. Der Alte besteht auf der Heirath; auf diese Bedin-gung hat er das Gut so enorm theuer bezahlt.
Gräfin. Solche Leute haben keine Bedingungen zumachen.
Graf. Aber sie haben doch nun den deutschen Adel.
Gräfin. Ich gebe meine Tochter nicht in ein neuesHans.
Gras. Freilich! Aber unser altes Haus — es ist nur —
Gräfin. Nun?
Graf. Ich meine —
Gräfin. Was?
Gras. Es fällt uns über dem Kopfe zusammen.
Gräfin. So werden wir mit Ehren darunter erschlagen.Ich gebe auf der Stelle, alles gegen diese Heirath zu thnn. Siemuß unmöglich werden. Und wenn alles nichts hilft, denuncirtman sie als Spitzbuben. Sie müssen dann unsre Versprechen zu-rück geben, und ihr nagelneues Diplom wird ihnen zerrissen undvor die Füße geworfen. (Echt ab.)
Graf. Ja! Es klingt, bei Gott! schön; aber — diemenschliche ^oilrlesse regt sich dagegen. Drum werde ich gleichauf die Realisirung des Ehedokuments, und die Auszahlung derferneren zehntausend Thaler dringen. Dann kann die Comtessewüthen, wie sie will! Denn ich für meinen Theil möchte lieber