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6 (1859) Das Erbtheil des Vaters Die Aussteuer
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Do minique V ater. Ich empfehle mich. (Geht.)

Cr 8 sin (holt ihn zurück). Des goldnen Vließes? Den be-kommen nur Cavaliere aus den ersten Häusern. Ei, den tragenSie ja bei uns! den sieht man hier sehr selten.

Graf. Und der Fremde?

Dominique Vater. Es ist der Herr Marquis de Valiere.

Gräfin. So? Ein Marquis? auch vom goldnen Vließe?

Dominique V ater. Nein.

Gräfin. Es sind wohl lauter Marquis und Barone überdie Grenze nach Deutschland gegangen. (Lacht.) Was meinenSie?

Dominique Vater (der seine Verlegenheit nicht mehr tragenkann und von dem spöttischen Lächeln der Gräfin gereizt wird, etwaslebhaft). Was ich meine? daß alle Marquis und Barone bessergethan hätten, wenn sie nicht über die Grenze gegangen wären,das meine ich.

Graf. Mit Ausnahme, Herr von Dominique!

Dominique Vater. Ohne Ausnahmel

Graf. Die Herren konnten doch ihr Leben nicht auf dieSchlachtbank liefern.

Dominique V ater. Bei meiner armen Seele! wäre ichein Edelmann gewesen, so hätte ich den Degen zu Hause gezogenfür meine Ritterpflicht. Ich hätte für meine Meinung sterben kön-nen; aber davongegangen wäre ich nicht. Nein, meine Seele! dashätte ich nicht gethan.

Graf. Nun! (Lacht.) Und was haben Sie denn zu Hauseangegeben?

Dominique V aicr. Ich habe statt meines Sohnes Dienstund Leben angeboren.

lGraf. Wem?

(Gräfin. Welcher Partie?