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6 (1859) Das Erbtheil des Vaters Die Aussteuer
Entstehung
Seite
192
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Dclomer. Dazu habe ich mich anheischig gemacht.

Dominique Vater. Und das gibt mein Sohn zu?

Dclomer. Die Kinder wissen es noch nicht. Aber

Dominique Vater. Gott sey gelobt! Sie wälzen mirein Gebirge von der Brnst. Daraus wird nichts.

Dclomer. Durch Zureden

Dominique Vater. Und das wollten Sie?

Dclomer. Durch Ueberraschung. Ihr Sohn ist zumoffenbaren Widerstande zu gutmüthig. Er wird sich sträuben

Dominique Vater. Das hoffe ich zu Gott.

Dclomer. Er wird sich anfangs betrüben

Dominique Vater. Er soll froh bleiben, und Neinsagen.

Dclomer. Aber zuletzt meine väterliche Absicht und seinGlück erkennen. Dominique! Es ist die Krone auf meine väter-lichen Wünsche.

Dominique Vater. Nein! Es ist ein Seelenverkauf, unddarf nicht seyn.

Detonier. Aber bas Glück

Dominique Vater. Um des Unglücks willen weg mitdem Glück! Das arme verhandelte Kind, da springt es in seinerglücklichen Unwissenheit herum, und Sie haben den armenWurm schon an die goldne Kette vermäkelt!

Dclomer. Ei, ich weiß doch wahrlich auch, was Vater-pflicht ist

Lominiq u c Vater. Sie wissen es; aber Sie empfindenes nicht immer.

Dclomer. Wie?

Dominique Vater. Das haben Sie mir damals bewiesen,als Sie Ihre Tochter in ein Kloster sperre» wollten, weil sie keinestandesmäßige Mitgift hatte.