Dclomer. Dazu habe ich mich anheischig gemacht.
Dominique Vater. Und das gibt mein Sohn zu?
Dclomer. Die Kinder wissen es noch nicht. Aber —
Dominique Vater. Gott sey gelobt! Sie wälzen mirein Gebirge von der Brnst. — Daraus wird nichts.
Dclomer. Durch Zureden —
Dominique Vater. Und das wollten Sie?
Dclomer. Durch Ueberraschung. — Ihr Sohn ist zumoffenbaren Widerstande zu gutmüthig. Er wird sich sträuben —
Dominique Vater. Das hoffe ich zu Gott.
Dclomer. Er wird sich anfangs betrüben —
Dominique Vater. Er soll froh bleiben, und Neinsagen.
Dclomer. Aber zuletzt meine väterliche Absicht und seinGlück erkennen. Dominique! Es ist die Krone auf meine väter-lichen Wünsche.
Dominique Vater. Nein! Es ist ein Seelenverkauf, unddarf nicht seyn.
Detonier. Aber bas Glück —
Dominique Vater. Um des Unglücks willen — weg mitdem Glück! — Das arme verhandelte Kind, da springt es in seinerglücklichen Unwissenheit herum, — und Sie haben den armenWurm schon an die goldne Kette vermäkelt!
Dclomer. Ei, ich weiß doch wahrlich auch, was Vater-pflicht ist —
Lominiq u c Vater. Sie wissen es; aber Sie empfindenes nicht immer.
Dclomer. Wie?
Dominique Vater. Das haben Sie mir damals bewiesen,als Sie Ihre Tochter in ein Kloster sperre» wollten, weil sie keinestandesmäßige Mitgift hatte.