will, ist gekommen, meinem Glücke den Kranz aufzusetzen; demGlücke, was er selbst geschaffen hat.
Dominique 8 a ter (reicht ihm die Hand). Lassen Sie hören.
8 eIomcr. So manchesmal — Sie wissen es —
Dominique Later. Mit Erlaubniß! — Nennen Siemich — Ihr — wie sonst! Darauf bin ich und mein Nock ein-gerichtet. Nur nicht Sie —
8clomcr. Nun denn — Du! Du weißt es, lieber Bru-der! So manchesmal hat mich das Geschäft des Handels hoch er-hoben und dem Abgründe nahe gebracht. Vor drei Jahren —eben da ich am höchsten stand, und ein Zufall — ein ganz beson-derer Zufall mir auf einmal eine beträchtliche Summe in dieHand geworfen hatte — da schloß ich mein Buch zu. Lebe, dachteich, in Wohlthun und Frieden auf schönen Gütern! Es wardins Werk gesetzt. Die Rangsncht des benachbarten Adels nannteuns gleich bei unsrer Ankunft, Herr von Delomer, und Herr vonDominique, und ich — ließ es geschehen.
Dominique Later. Ja. Und der alte Vater Essigkrämcrin der Vorstadt St. Victor zu Paris ward hier zum Edelmannaus Bretagne erhoben. Ei, ei!
Delomer (zuck» die Achseln). Ein Schritt führt zum andern.
Dominique Vater. Man muß immer wahr bleiben.
8clomrr. Was hast Du aber dabei verloren?
8om!niquc Vater. Aber Ihr werdet nun dabei ver-lieren.
8ctomer. Wahrscheinlich nicht. Davon hernach! Ohnediese unschuldige Lüge —
Dominique Vater. Eine Lüge ist nie unschuldig —
Delomer. Ohne diese hätten wir hier zu Lande weniggegolten.