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6 (1859) Das Erbtheil des Vaters Die Aussteuer
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Gräfin. Jetzt weiß ich alles.

Gras. Ns allere! Sie waren brillant; aber zu skeptisch.

Gräfin. Sie haben nun, leider! das Gut; aber auchihren Aerger.

Gras. Hätte ich nur schon das andere Geld! Die zehn-tausend Thaler vom Seperatartikel. Wenn nun alles zurückgeht?

Gräfin. Es muß zuriickgehn. Ich will nichts davon wissen.Edelleute? Gauner sind es.

Gras. Pst! Nicht so laut! Sie haben doch Geld in Menge.

Gräfin. Je nun! Es ist in der Revolution manches demrechten Eigentkmmer entwendet

Gras. Kann seyn; aber sie haben es doch nun.

Gräfin. Ich denke es noch zu erleben, daß sie alle als

Gauner ausgeliefert werden. Gerechter Gott! Und wie wird mansich nachher haben, daß man mit dem Volke gelebt, gegessen, sietitulirt hat!

Graf. Dann ignorirt man sie.

Gräfin. Und haben Sie denn die Brillanten gesehen, diedie Kreatur in den Ohren hatte? Jetzt nur gleich nach! Das mußich alles heute noch wissen. O sie sollen vor Wuth platzen. Ichwill sie recht langsam sterben lassen. (Geht ab.)

Gras. Ja aber wenn ich das Geld nicht bekommenhätte, so stürbe ich darüber am langsamsten. Die Comtesse hat

einen heroischen Geist. Schade nur, sie fällt gleich so mit der

Thür ins Haus. (Geht ab.)