Lcdienter. Ist im Park, hinter dem neuen Tempel, imBosquet eingerichtet.
Horfmann. Gibt der Gärtner Acht, baß sie sich nicht imGetränk übernehmen, ehe der Aktns angeht?
Bedienter. Es ist ihm bedeutet.
Horfmann. Wer gibt Acht, daß sich der Gärtner nicht imGetränk übernimmt?
Bedienter. Seine Frau.
Horfmann. Haben der Cautor und seine Jugend Kuchengenug?
Sc dient er. Einen Berg von Kuchen.
Horfmann. WohlI Essen mögen sie im Nebenfluß! Nurvor Nachts kein Getränke, sonst kommen sie aus dem Takt.
Bedienter. Der Cantor meint, wenn sie nur erst imTakt wären.
Horfmann. Das geht den Cantor und den Hofmeisteran, welche die Singerei besorgen. Verse, Musik und Gesang zuherrschaftlichen Festtagen, das ist so neu aufgekcmmenes Wesen,das braucht ein Haushofmeister nicht zu verstehen. Ehrenpforten
— Vorschneiden, Illumination, Küche, Keller und Rechnungsbuch
— darin bin ich perfekt.
Bedienter. Ja, das haben Sie mir schon oft gesagt.
Horfmann. Wenn ihr's nur zu Herzen nähmt I — Wasich sagen wollte — Ist der Rasen um den neuen Tempel gesternAbend begossen, daß er heute schön frisch leuchte?
Bedienter. Wir haben ein Faß Wasser nach dem andernhingefahren, bis spät in die Nacht.
Horfmann. Schön I denn das ist des Herrn Barons
Lieblingsplatz.
Bedienter. Mit dem Platze und dem Tempel muß eseine kuriose Beschaffenheit haben.