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Neurath. Ganz gewiß. Die gräfliche Herrschaft ist deßhalbnnterweges.
Horsmann. Der junge Herr von Dominique wissen garnichts davon, daß Ihr Herr Schwiegervater, der Herr Baronvon Delomer, das gräfliche Gut kaufen, darauf schwöre ich.
Neurath. Es soll ja auch alles eine Ueberraschung für
ihn sehn.
Horsmann. Freilich I Es wundert mich nur, daß Ihr HerrGraf das schöne Gut aus der Hand geben.
Neurath. Was ist zu machen I Wir haben viele Schulden;zudem bezahlt uns der Herr von Delomer das Gut weit über denWerth.
Horsmann. Je nun! Er kann zahlen.
Neurath. Das will ich meinen. Ei ja! solche Emigranten,wie die Herren Barone von Delomer und von Dominique, lasseich mir gefallen. Herren der Art hätten gar nicht genug nach
Deutschland kommen können.
Horsman n. Der Herr Graf sind wohl recht froh über denVerkauf?
Neurath. O ja. Aber die Frau Gräfin sind, ihrerseits,wüthend über den Verkauf. Sie haben gestern Abend dermaßendarüber gezankt, daß man es hinten am Ende des Schloßgartensgehört hat. Bis gegen Morgen um drei Uhr haben sie gebellt; dawäre ihnen endlich die Stimme ausgegangen, sagt die Kammer-frau, und so hätte es Ruhe gegeben.
Horsmann. Was haben denn die Dame gegen den Verkauf?
Neurath. Es ist ein altes Stammgut; ferner, merke ich
wohl, sind bei dem Verkauf noch Separatartikel geschlossen, die ich
nicht erfahre. Darüber besonders mag der Lärmen losgehen.