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6 (1859) Das Erbtheil des Vaters Die Aussteuer
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Präsident (sich sanft losmachend). Was wollen Sie meinHerr?

Merfeld (setzt sich, bedeckt das Gesicht »nd lehnt sich auf dieStuhllehne). O Gott I

Präsident. Sind Sie ein Unglücklicher?

Morfcld. Jal O jalPräsident. Kann ich helfen?

Morfcld. Lindern werden Sie mein Elend.

Präsident. Recht gern.

Morfcld. Wollen Sie verstauen, Herr PräsidentPräsident. Bitte um Kürze (deutet auf die Papiere hln>;das wartet auf mich.

Morfcld (faßt sich). Ja ich will kurz seyn.präfidcnt. Bitte darum.

Morfcld. Ich habe den Auftrag; aber meine Kürzewird Ihre Heftigkeit reizen?

Präsident. Will mich hüten.

Morfcld. Lieber Herr Präsident, Sic waren heute un-gerecht

pr 8 st dc n l (rasch). In meinem Leben nicht.

Morfcld. Ja, Sie waren es gegen den jungen Wall-mann.

Präsident. Ich bitte abzubrechen.

Morfcld. Den Alten halte ich für einen Taugenichts.Präsident. Das ist er: ein Spieler, Ikonvivsnt, Egoist,Großthuer, der das arme Weib unglücklich gemacht hatMorfcld. Sie wissen nicht, wie unglücklich.

Präsident. Weiß alles.

Morfcld. Der Sohn aber

Präsident. Auch ein Naseweis tadelt alles.

Morfcld. Er hat sehr viel gelernt; wahrlich sehr viel.Jffland, lheatral. Werke. VI. 7