Hand gebe, so ist alle Heiterkeit und Lust zu leben von mir ge-nommen, das erkläre ich hiermit feierlich. Bestehen Sie dennochdarauf?
Kath. Ich habe gesprochen.
Sophie (zum Amtmann). Und Sie, mein Herr — wollenSie nach dieser Erklärung mich noch annehmen? Wollen Sie michgekauft haben?
Ämtmanii. Ich vergebe Ihnen und nehme Sie an.
Sophie. Nun denn — ja — ich will diesen Mann hei-rathen — aber unter der Bedingung, daß Sie, mein Vater, mirden förmlichen Kaufbrief zustellen, daß ich wirklich für fünf tausendThaler an ihn verkauft bin — anders nicht.
Rath lwüthend). Sophie!
Sophie. Wollen Sie mir nicht diese Bitte gewähren, sowerde ich noch am Altäre mit lauter Stimme — Nein! —rufen.
ii 0 th (geht heftig auf und al>),
Sophie. Geben Sie mir eine entscheidende Antwort; ichverlange mein Schicksal zu kennen.
Kath. Du sollst es kennen, unnatürliches, verhaßtes Geschöpf!
Amtmann. Das währt mir zu lange. Machen Sie esaus, Herr Rath, und sagen Sie mir hernach, wie es gewordenist. Meine Meinung habe ich gesagt.
tEr geht ab.)