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5 (1859) Leichter Sinn. - Die Hagestolzen Verbrechen aus Ehrsucht
Entstehung
Seite
320
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Hofrath. Ja, mein Freund, ich will Euer Bruder werden;schlagt ein.

Linde. Ei du lieber Himmel!

Therese (setzt sich). Ach Herr, was ist das?

Margrcthe. Ja, lieber Herr, der Schwager muß dasWort geben; der ist Vater au mir gewesen, seit die Mutter wegist. O lieber Schwager, er will Euer Heu erst noch eiufahreulassen, er will auch sonst helfen Sagt doch Ja Ich habe ihngar zu gern.

Linde. Ja, ja! Gottes Segen mit Dir über diesen Mann!Sie ist arm aber ihr Herz ist Gold Werth.

Therese. Ach wenn die Mutter das noch sähe!

H o srat h. Vor diesen redlichen Menschen gebe ich Dirmeine Hand Du bist meine Braut.

Margrcthe (macht einen Anir und will ihm die Hand küssen,er gibt es nicht zu). Ich wollte Ihm gern etwas allein sagen,lieber Herr. (Therese und Llnde treten zurück).

Margrcthe. Ich habe Ihn gestern schon lieb gehabtund ich habe den Wasserkrug mit Fleiß vergessen.

Hofrath (in lauter Fröhlichkeit). Sternberg Sternberg!O winkt doch dem Fremden Dort auf der Bank dortsitzt er.

Linde (winkt mit dem Hute). Lieber Herr! Hierherhierher. (Er geht zu ihm.)

Hosrath (zu Theresen). Nun Frau erholt Euch.

Therese. Sie weinen ja selbst es ist gar zu viel.

Margret he. Muß ich denn nun seidne Kleider tragen, lieberHerr?

Hosrath. Ja, mein Kind.

Margrcthe. Ach ja! So so lange seidne Kleider?

Hosrath. Allerdings.