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Therese. Sie kriegt sie von des Herrn Pfarrers Schwester.
Hofrath. So soI — Willst Du mir mein Frühstück geben,Margrethe?
(Therese und Linde wollen gehen.)
Margrethe (drängt sich mitten durch sie). Er hat es bei m i rbestellt. (Sie geht hinein.)
Therese. Sie wollte gar nicht hinaus zur Arbeit, weil wirsagten, Sie reiseten.
Linde. Und da — da hat sie Ihnen Blumen mitgebracht.
Hosrath (schnell). Wo?
Lindc (holt den Korb). Hier —
Hosrath (setzt ihn ans den Tisch). Gute Seele I
Therese. Die möchten Sie mitnehmen.
Linde. Wasser darüber gießen, und davon trinken —
Therese. Das würde Sie zufrieden machen.
H 0 srath (nimmt davon mit beiden Händen vors Gesicht). Ach I —hierin ist viel Balsam!
Margrethe (bringt ein Glas Milch auf einem irdenen Teller).Da, Herr — wohl bekomme sie Ihm.
Hofrath. Setze sie hierher — indcß — wenn ich Dich Litte,so singst Du ja wohl noch einmal das Lied, das mir heute Morgenso wohl gefallen hat —
Margrethe. Ja ich weiß gar viel Lieder —
Therese. Das — von-Zufriedenheit —
Margrethe. „Was frag' ich viel nach Geld und Gut" —ist es das?
Hofrath. Das ist es.
Margrethe. Ja — wenn mir was im Kopfe ist — sosinge ich das Lied; dann wird es gle ch besser.