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Margrethe. O ja, lieber Schwager! (Gerührt.) Und ichwollte, daß sie ihn gesund machen möchten.
Therese- Es soll gesagt werden.
Margrethe lauf halbem Wege). Und mit dem Sonntage inder Kirche — dabei bleibt es.
Therese. Nun geh jetzt.
Margrethe (kommt wieder). Und fragt ihn doch, warum erdie Nacht geächzt hat?
Linde. Hat er das?
Margrethe (traurig). Gewiß!
Linde (steht seine Frau au). Sonderbar!
Therese. Es geht etwas mit ihm vor — das hat seineRichtigkeit.
Margrethe (ängstlich). Ihr solltet ihn nicht weglafsen —
Therese (ihren Mann auf dt« Schultern klopfend). Es wäreWohl gut.
Linde. Wie soll man ihm das sagen? Wer will —
Margrethe. Ich, ich, ich!
Linde (lächelt). Versuche es immer.
Margrethe (wirst den Reche» weg). Den Augenblick.
(Da sie an der Thür ist, kommt der Hofrath.
Dritter Auftritt.
Vorige. Hofrath Neinhold.
Hofrath. Guten Morgen, — guten Morgen! Nun —warum gehst Du nicht? Bin ich im Wege?
Margrethe. Ach nein. (Pause.)