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5 (1859) Leichter Sinn. - Die Hagestolzen Verbrechen aus Ehrsucht
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Bärbchen geht küßt ihn küßt ihm die Hände. (Dir Kinderlaufen hin.) Ihr dürft wieder warm essen.

Linder. Ach lieber Herr!

Hofrath. Ihr guten Kinder! Gott segne Euch alleNun, (er wein«) eßt eßt doch.

Linde. Herr ich kann nicht. (Steht auf.)

Therese. Ich auch nicht. (Steht auf)

Hofrath. Frendenthränen fallen in Euer Mahl.

Margrcthc. Wir wollen alle nicht essen. O Herr, wiegut ist Er! Ich will die ganze Nacht für Ihn beten und weinen,und mich freuen, und anfstchcn, und an Ihn denken. Ach, esgeht Ihm doch recht gut, hoffe ich- Ja es geht ihm gut, undes soll Ihm erst recht gut gehen. Ich will den Sonntag in derKirche darum bitten.

Hofrath. Leute das ist der schönste Augenblick meinesLebens!

Paul. Mutter, mm kommt auch der Stntzkopf wieder.

Lärlichc». Ja, Mutter, nun kommt der Hammel wieder.

Thrrcsc. Ihr sollt Ihn wieder haben.

Hanl «Md L är l> ch cII (au den Hofrath htnaiifshrliigend). Dank,Herr! Dank für das arme Stntzköpschen.

Hofrath. Kinder! Ich bin der Freude nicht gewohnt, siemacht mich matt laßt mich hinein und ruhen.

Linde (drückt s-lue Hand). Mein Wohlthäterl

Therese. Ich weiß nicht was ich thue und was ich rede.Der Kopf geht mir um.

Hofrath. Weise mir mein Lager an, Therese Ach, Eureguten Worte betten mich heute so sanft!

Linde. Ein Wort noch Herr! Ich möchte nun sogern sagen:Gott segne es an Ihren Kindern!" Soll ich denndas nie sagen können?