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5 (1859) Leichter Sinn. - Die Hagestolzen Verbrechen aus Ehrsucht
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Therese. Gib Acht, Kleiner es ist der Sonntcigshut.

Paul (läuft fort). Ja, Mutter, ja!

LLrtichen. Vater, meine Bohnen sind gewachsen und habenrothe Blumen. Wenn ich die in der Stadt verkaufe, so kann ichEuch viel Geld daraus verschaffen, nicht wahr?

Linde. Ei freilich. Nun, Kinder, Ihr seyd alle da? Michhungert.

Alle. Ja, wir sind da!

(Sie setzen sich zu Tische.)

Margret he. Ach, der Fremde. Wo ist der Fremde?

Linde. Ein Fremder?

Hosrath (tritt hastig ein und setzt sich zwischen Mnrgrethen undLinden). Und auch kein Fremder, wie Ihr wollt.

Linde (steht auf). Herr Hofrath!

Alle. Hofrath?

Linde. Unser Hofrath.

Therese. Unser Gutsherr?

Linde. Ja doch ja I

Margrethc. Ach sind Sie es?

Hofrath. Ja, Ihr lieben ehrlichen Leute, ich bin es.

Linde. Seyn Sie uns willkommen auf Ihrem Eigenthum von ganzer Seele willkommen! Hast Du denn nichts,Therese?

Therese. Was?

Linde. Nichts besseres zu essen?

Therese. Nein, lieber Mann, sonst habe ich nichts. Ach,Du hättest es wahrlich bekommen, nach Deinem sauren Gange.

(Margrethc läuft ins Haus.)

Hosrath. Gott gebe mir jeden Abend ein Nachtessenso edel erworben, und Freunde, denen ich so willkommen bin,