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5 (1859) Leichter Sinn. - Die Hagestolzen Verbrechen aus Ehrsucht
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Mat» cm. Ztcrnbcrg lzornlg). Mein Herr

Hofrat h. Das halbe Jahrhundert, woran Sie mich mahnen,verstattet mir in diesem Tone zn reden.

Mat»cm. Ztcrnbcrg. Sie gehen also?

Ho fr all) (verbeugt sich).

M a t» cIN. Ztcrnbcrg. Wie leicht man sich doch in IhrenJahren zufrieden gibt I außer wenn eine alte Schwesterbeleidigt scheint der bringt man glänzende Opfer. Zwar wer weiß, ist es die Liebe, die Sie vereinigt, oder derHandel!

Hofrath. Handel? Was soll das? Was ist das?

Mat»cm. Ztcrnbcrg. Der Handel mit mit Armuthund Elend. Denn das darf ich doch auch erwähnen, daßIhre Schwester von der ganzen Armuth verflucht ist, umdes schändlichen Wuchers willen, womit sie auf Pfänderansleiht?

Hofrath. Wucher? Pfänder? Meine Schwester? Wucher?

Mat» cm. Ztcrnbcrg. Das wüßten Sie nicht?

Hofrath. Nein bei Gott nein!

Mat»cm. Ztcrnbcrg. Ihr Bedienter ist dabei der Fi-nanzrath.

Hofrath. Valentin?

Mat»cm. Ztcrnbcrg. Das wüßten Sie auch nicht?

Hofrath. Ans meine Ehre - nein!

Mat»cm. Ztcrnbcrg. Ach so bedanre ich, daß

Hofrath. Bedauern? Gott, ich bedanre, daß ich lebe!

M at» cm. Ztcrnbcrg. Herr Hofrath

Hofrath. Daß mein argloses Herz das Gespött dieserMenschen war! Ist cs aber auch gewiß?

Mat»cm. Ztcrnbcrg. Ich kann es nicht zurücknehmen.

Hofrath. Soll ich mich denn heut von allem losreißen?