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Ächter Auftritt.
Hofrath Ncinhold. Walentin.
Valentin (mit großem Aufheben und Komplimenten). Meinlieber Herr Hofrath —
Hosrath. Was ist es?
Valentin. Mein lieber Herr Hofrath verheirathcn Sichnun, wie es so verlauten will?
Hosrath. Will das schon verlauten?
Valentin. Ei — mein Herr Hofrath schämen Sich nicht;Zeit bringt Ehre, mein Herr Hofrath, und Sie mögen Rechthaben. Nur möchte ich mich wohl nach einer andern Conditionumsehen, meine ich.
Hosrath. So?
Valentin. Ja, mein Herr Hofrath.
Hosrath (sieht ihn lange an). Valentin!
Valentin. Mein Herr Hofrath!
Hosrath. Siebzehn Jahre wärest Du bei mir. Ich glaubte,Du liebtest mich — Du könntest nicht ohne mich sehn. DieserGedanke hat es gemacht, daß ich mich manchmal nach DeinenAlbernheiten gerichtet habe —
Valentin. Lieb haben? O ja, mein Herr Hofrath. Aberdas nicht ohne sehn können, das muß rsciproeis sehn, meinHerr Hofrath, sonst gebe ich nichts darauf. Und wenn Sie michbehalten wollen —
Hosrath. Herzlich gern, weil ich an Dich gewöhnt bin —und weil ich Dir schon vieles verziehen habe — und weil ich schonviel für Dich gethan habe — bleib bei mir.
Valentin. Wenn Sie mich behalten wollen, so lassenSie das Heirathen unterweges, sonst habe ich hiermit auf«Äffland, thcateal. Werke. V. 17