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5 (1859) Leichter Sinn. - Die Hagestolzen Verbrechen aus Ehrsucht
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und den Thräuen mit Gewalt aus dem Wege ich könnte herzlichweinen vor lauter Freuden. Aber weg damit laß uns beiterseyn. Friede und Freude ist in uns, laß uns Frieden geben undFreuden, wo wir können. (Er reibt die. Augen.) Weg damit!Stärke räumt weg, Weichheit räumt ein! (Er wendet sich raschnach dem Hlntcrgrunde.) Holla ihr Gäste Basen und Vettern klein und groß - konimt hervor! (Sie treten vor.) Reichenwir UNs die Hände! (Sie thun es.) Ihr Herren, (zu den Bedienten)Wein her! Wein, an Große und Kleine! (Di- Bediente» reiche»den schon eingeschenkten Wein an jedermann herum.) Habt ihr habtihr alle? Sagt mir, ob ihr alle habt.

Alle. Alle! Ja. Wir alle.

Sekretär. Aus das Wohl meiner Frau!

Ällc. Sie soll leben! (Sie trinken.)

Sekretär. Leben und froh sehn! Guter Muth das istdie Losung.

Mad. St ward (an seinem Halse). Ludwig!

Sekretär (zu den Frauen). Wollt ihr austrinken? Sie sollganz leben!

Schulmeister. Wahrhaftig, das soll sie!

«Schulze. Sie ist der Mühe wcrth!

(Sie trinken.)

Sekretär. Da sebt die Kleinen an die verstehen sichauf leben und froh sehn, ihre Gläser sind längst leer. Nunweg mit den Gläsern.

(Die Bedienten holen sie. einige zucken mit den Achseln und schüttelndie Köpfe.)

Sekretär. Das ist nicht wahr, daß nur die Jugend gutenMuthes seyn kann. Ist die Brust frei, so ist mau froh in jedemAlter - hat den Kopf in der Höhe bei Sturm und Schwüle.

(Man hört au» der Ferne eine Stelle au» der Ouvertüre «er Ntna.)