käthtn. Ach Sie sehen mich ja mehr tobt als lebendig.Ganz gemeines Bauernvolk. — Unten stäubt sich das Gesindelab — scharrt mit den Fußen, gibt den Handschlag -- brüllt wie
— losgelassene Thiere. — Ein Schulmeister — seine Kinder —ein Dorfschulze — einen ganzen Leiterwagen von dem Gezücht hater kommen lassen.
Hosrath. Ist der Mensch toll?
tkäthin. Besessen ist er! Eine halbe Stunde von hierwohnen die Unglücklichen. Der Herr Kapitän ist als Courier hin-geschickt, hat sie geholt. Meine Tochter hat sie Lewillkommt. Er
— hat Ihnen Blumensträuße an den Magen gesteckt. — Die Wei-ber — ach bester Herr Hofrath l sie starren in Kallmank und Ta-nns — Ziehhauben haben sie auf. — Die Jungen — die Höllen-brut — schaukeln sich in des Hin. Ministers Karosse — mit EinemWorte, ich bin todt — Uebermorgen gibt es hier eine Leiche —die stelle ich vor.
Hosrath. Mein Verstand steht still.
Uäthi», Ich habe schon keinen mehr. Ich soll die Hon-neurs machen, wollen Seine Excellenz! Ich! die Räthin Bcll-mann, solchem Volk Honneurs machen! — Morgen bin ich todt!
Hosrath. Bekümmern Sie Sich um den Minister und umsonst niemand.
tkäthin. Nichtig! Zn Seiner Excellenz, da gehöre ichhin, das ist wahr.
Hosrath. Aber wenn der desperate Mensch Won hält —und das ist er im Stande, und mich, wenn ich den Ministernicht wegschaffe, vor alle dem Gesindel thätlich injurirt. —
tkäthin (zornig). Das wollen wir einmal sehen! —
Hosrath. Teufel auch, das sollen Sie nicht sehen! —
Uäthln. So weit lassen Sie es kommen —