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Lumpenleute. O lieber Gott, meine Familie dagegen! Ja, daist der geringste —
Hosrath (der indes, verdrießlich auf und abging und mehrere»,«!reden wollte, worauf aber die Räthin im,»er stärker anhebt, bis er zuletztmit Gewalt anfängt). Genug — man laßt mich herumlausen, wieeinen Narren, und am Ende dastehen, wie einen Gassenbettler.Woran bin ich?
Räthin. Ach der massive Mensch!
Hosrath. Ich gebe mir kein Dementi gegen den Minister.Ihre Tochter muß meinetwegen scheinen, was Sie mich hoffenließen, daß sie seyn wurde; das muß sie, oder ich erkläre Ihnen,daß ich mir Genugthunng schaffe.
Räthin. Ach, das wolle Gott nicht! Ich will alles an--wenben. Nur eine kleine Geduld. Sehen Sie, der grobe Menschist in sich gegangen, hat alles mit Rosen anfgepntzt, und hat süßeRedensarten dazu gehalten; dann hat das einfältige Kind geheult— und so ist sie jetzt wieder umgewendet.
Hosrath. Nun wenden Sie sie wieder zu uns. Ohnehinbleibt ihr nichts andres übrig, denn es ist unter den Leuten, daßsie die Passion des Ministers ist. Zurück kann sie nun gar nichtmehr, oder sie wäre eine Närrin.
Räthin. Gewiß muß es in Ehren durchgesetzt seyn, dennich thue ja alles. Sehen Sie nur die schönen Stühle da an —
Hosrath. Ach, ich habe den Kuckuck —
Räthin. Die Tische —
Hosrath. Wegen Stühlen und Tischen kommen wir nicht.
Räthin. Nun — man sagt nur — die habe ich gekauft.
Hosrath. War unnöthig —
Räthin. Daß Gott! — und sie kosten ein Heidengeld!