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5 (1859) Leichter Sinn. - Die Hagestolzen Verbrechen aus Ehrsucht
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Hofraih. Ich wurde ja verworfen.

Räthiu. Einfluß Ehre Ansehen Schönheit,Neichthum Ach Gott l diese Herrlichkeit ist vorbei! Stattdessen dient sie den Launen eines Menschen, der zu keiner vernünf-tigen Idee sich erheben kann. regiert kaum eine Gesindestnbe.

Hofrath. Man hat mich ja nicht gewollt.

Rät hin. Ist es meine Schuld? Ich habe mich ja immerlaut für Sie erklärt. Sie war ja wie unsinnig in den pöbelhaftenMenschen verliebt.

Hofrath. Wenn aber die Frau Tochter sich in der Lebens-weise hier gefällt-

Rät hin. Nein, dieser und jener Sturm ist in ihr erregt,sie hat das Bauernleben genug

Hosrath. Nun wahrlich, sie ist doch auch zu wichtigemDingen gebildet.

Rät hin. Zeichnet, singt, spricht drei Sprachen, war dieBewunderung der Stadt

Hofrath. Und nun sitzt sie hier aus dem Lande, und führtdie große Rechnung über Eier und Milch

Rät hin. Sie muß in die Stadt. Sie ist mein Stolzund meine Freude, ich will sie bewundert sehen. Sie soll jeder-mann gefallen. Und wenn er denn absolut verlangt, baß ihr nie-mand gefalle als er, gut, so mag er sich dort darum bewerben,statt daß er hier ihre Huldigung auf eine Weise annimmt, die mirunerträglich ist.

Hofrath. Der Eindruck, den die kleine Frau auf meinenMinister gemacht hat, ist so groß so groß daß, wenn sienicht in die Stadt kommt ich wohl zu wetten mich getraue, daßer heraus kommt.

Räthiu. Wirklich, Seine Ercellenz sollten