schwere Sünde, die hohen Herren meine Rechnung nicht hättenJassiren taffen, als daß der Mensch sich hier vergafft hätte.
Mad. Kühl, erg. Ich weiß nicht wie —
Gberkommissär. Sie erlauben, — es gehört zur Sache— ich will Sie nicht beleidigen.
M a d. Kuhbcrg. Ich gestehe, daß es mich einigermaßenbefremdet —
G herko m mi s s ä r. Nur Geduld. Ich weiß Sie nehmen
Raison an. Sehen Sie — jeder Bater hat Aussichten fürseine Kinder, und Entwürfe, wie sie zu Brod und Ehre gelan-gen sollen — so mochte ich denn nun für meinen Sohn auchein Projektchen gehegt und gepflegt haben — dem diese Heirathschnurstracks entgegen lief. Ja — und da werden Sie pardonniren,daß ich anfangs diese Heirath nicht gern sah. He — wassagen Sie?
Mad. Ruhberg. O ja — der Fall ist mir wohl be-greiflich. (Mit Beziehung auf sich.)
Bbrr Kommissär. So sehr ich mich denn nun anfangs
alterirt hatte — denn sehen Sie, der Junge hat mir noch in
seinem Leben nicht so die Spitze geboten — — so dachte ich dochbald darauf: „Das Mädchen ist brav — ist ein honettes
Haus — den einzigen Sohn hast Du ja nur — sie ist ihmnun einmal an die Seele gewachsen, zudem hat er sein Wort
gegeben — Wort muß man halten — ick habe in meinem Lebennoch kein Wort gebrochen, und sollte Schuld seyu — Nein." —Genug ich gab mich drein. So steht die Sache nun. Wenn Sicbeide Eltern nun Ihre Einwilligung geben wollen, so ist dieSache richtig.
Riihl, crg V ater. Sie sind ein biedrer rechtschaffner Mann.Ich gebe meine Einwilligung.