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5 (1859) Leichter Sinn. - Die Hagestolzen Verbrechen aus Ehrsucht
Entstehung
Seite
72
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schwere Sünde, die hohen Herren meine Rechnung nicht hättenJassiren taffen, als daß der Mensch sich hier vergafft hätte.

Mad. Kühl, erg. Ich weiß nicht wie

Gberkommissär. Sie erlauben, es gehört zur Sache ich will Sie nicht beleidigen.

M a d. Kuhbcrg. Ich gestehe, daß es mich einigermaßenbefremdet

G herko m mi s s ä r. Nur Geduld. Ich weiß Sie nehmen

Raison an. Sehen Sie jeder Bater hat Aussichten fürseine Kinder, und Entwürfe, wie sie zu Brod und Ehre gelan-gen sollen so mochte ich denn nun für meinen Sohn auchein Projektchen gehegt und gepflegt haben dem diese Heirathschnurstracks entgegen lief. Ja und da werden Sie pardonniren,daß ich anfangs diese Heirath nicht gern sah. He wassagen Sie?

Mad. Ruhberg. O ja der Fall ist mir wohl be-greiflich. (Mit Beziehung auf sich.)

Bbrr Kommissär. So sehr ich mich denn nun anfangs

alterirt hatte denn sehen Sie, der Junge hat mir noch in

seinem Leben nicht so die Spitze geboten so dachte ich dochbald darauf:Das Mädchen ist brav ist ein honettes

Haus den einzigen Sohn hast Du ja nur sie ist ihmnun einmal an die Seele gewachsen, zudem hat er sein Wort

gegeben Wort muß man halten ick habe in meinem Lebennoch kein Wort gebrochen, und sollte Schuld seyu Nein."Genug ich gab mich drein. So steht die Sache nun. Wenn Sicbeide Eltern nun Ihre Einwilligung geben wollen, so ist dieSache richtig.

Riihl, crg V ater. Sie sind ein biedrer rechtschaffner Mann.Ich gebe meine Einwilligung.