Saron. Also Ausweg denn?
Lnhbcrg Loh». Welchen — welchen? Dort tausendReichstbaler — hier mein Ehrenwort ans heut!
Saron. Ja — da weiß ich nicht zn ratheu. (Leicht.) Zwardas Ehrenwort —
Kuhbcrg Lohn. Verpfändet an meinen adeligen Neben-buhler!
Saron. Es war aber auch eine rasende Sottise von Ihnen.
KnHberg Sohn. Ja, rasend war ich — das war ich!
Saron. Man müßte versuchen, ob der Herr von Damm-dorf in einem großmüthigen Raptus zu Milderung der Summe znpersnadiren wäre — Eine Art Geschenk —
Rnhbcrg Lohn. Es ist mein Nebenbuhler!
Laro». Ich hab's — das geht. Eine höfliche Vorstellung —begleitet von einem Wechsel, worin Sie Sich zu der Schuld öffent-lich und förmlich bekennen. — Sie hofften, er würde nicht so stricteauf der Zahlung bestehen, da ohnehin ein Cavalier das Ehrenworteines Bürgerlichen —
kn Hb erg Lohn. Die Ehre des Bürgers gegen den Ca-valier, ist die stolzeste in der Welt, und nicht selten die unverletz-lichste.
Saron. Ja das sind alles herrliche Sentiments! — aber,wenn alle Ihre Schuldner ein Geschrei erheben; so ist ja dieProposition, die Sie dem Fräulein thun wollen, die lächerlichste vonder Welt.
ilnhbcrg Lohn. Das weiß ich, das bringt mich ja vonSinnen!
Laro ». Die halbe Gesellschaft stierte Sie an, lachte, zischtesich in die Ohren, als das rasende va Lsuque Ihnen echappirte.Sie schnitten ja Gesichter und radotirten solches Zeug, daß ich mich