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5 (1859) Leichter Sinn. - Die Hagestolzen Verbrechen aus Ehrsucht
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Fünfter Austritt.

Vorige. Ein Gerichtsdiener.

Gerichts Li euer. Wohnt hier Herr Ruhberg?

Christin» (der ihm gleich anfangs entgegen ging). Ja!GerichisLiciler. Stelle Er ihm dieß zu. (Gehr ab.)Christi au lgibts hin).

Luhbcrg Sohn (nachdem er gelesen). Teufel und alle Wetter Iüaron. Was ists?

Ln Hb erg Sohn. Entsetzlich entsetzlich!üaron. So reden Sie doch.

Nu HL erg Sohn. Sie wissen von der Forderung der Ge«bäuerischen Erben an mich?

Üaron. Die tausend Neichsthaler.

Ln Hb erg Sohn. Richtig. Eben ist bei der JustizkanzleiArrest gegen mich erkannt worden!

üaron. Teufel! Ist das gewiß?

Luhbcrg Sohn (auf das Villet deutend). Der Rath Grund-mann warnt mich, ich soll zuvorkommen zahlen.

Üaron (zuckt die Achseln. Eine kleine Pause).

Luhbcrg Sohn (nachdem er gelesen). Das Ding fängt anmich warm zu machen.

üaron. Freund I wenn das losbricht? so steht unsere Sacheschlecht. Sehr schlecht!

Lu Hb erg Sohn (ironisch). Ja, da haben Sie wahrhaftig

recht.

üaron. Allons äonc! Geben Sie mir das Billet andas Fräulein. Ich will Ihr Heil versuchen.

Lu Hb erg Sohn. Ja, ja! (Holt es, hat aber da» Billet de»Zffland, theatral. Werke. V. 4