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5 (1859) Leichter Sinn. - Die Hagestolzen Verbrechen aus Ehrsucht
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Sekretär. Laß Er das gut sehn laß Er. Ich bin vonallein unterrichtet, und

Christi an. O lieber Herr, Sie sind ja ein Frennd vonmeinem jungen Herrn, und werben nun gar ein Verwandterwozu ich denn von Herzen Glück wünsche, thun Sie doch einEinsehen in die Sache! Machen Sie, daß er aus dem verfluchtenHause bleibt

Sekretär. Ich will mein Möglichstes thun

Christian. Sehen Sie, von Jugend auf hat mich derjunge Herr leiden können und hat allemal große Stücke ansmich gehalten wie manchmal hat er auf der Universität gesagt Christian, so lange ich lebe, bleibst du bei mir, du sollst Brodhaben, so lange ich welches habe! ja seit er mit den vor-nehmen Herrschaften umgeht lieber Gott, da bin ich ihm nichtgut genug mehr. Sonst machte ich ihm alles zu Danke; jetzt istdieß nicht recht, und das nicht recht Warum? Ach dassehe ich wohl ein; ich mache keinen Staat. Er möchte so einenjungen Brausewind haben und mich will er doch nicht fort-schicken. Gut ist der Herr, darauf will ich leben und sterbenwenn er nur aus dem verfluchten Hause bliebe!

Zweiter Austritt.

Haushofmeister. Vorige.

Haus Hofmeister. Dero gehorsamster Diener Sind ohneZweifel der junge Herr Ruhberg?

Sekretär. Nein, mein Herr!

Christian. Er ist nicht zu Hause