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5 (1859) Leichter Sinn. - Die Hagestolzen Verbrechen aus Ehrsucht
Entstehung
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Zckrctär. Verzeihen Sie meiner Heftigkeit. Ach, alleswas ich nicht bin, könnte der Verlust des Mädchens ans mirmachen. (Ergreift seines Vaters Hand.) Ich darf nicht ohne Ein-willigung diese väterliche Hand

Gkcrkommissär. Wozu expostulirst Du meine Einwilli-gung, wenn Du gesonnen bist nach Deinem Kopfe zu handeln?(Mit einiger Rührung) Je nun der alte Vater muß sich's jawohl gefallen lassen. Wenn Du unglücklich bist dann ist's jafür den früh genug, an der Postille die Angen zu vcrweinen.(Geht fort.)

Zckrctär (sehr rasch). Und ich gab ihr mein Wort!

Gkcrkommissär (bleibt oben stehen). Was?

Zckrctär. Meinetwegen hat sie Aussichten entsagt, Par-tien abgewiesen. Ich gab ihr mein Wort als ein ehrlicherMann.

Bkerkommtssär (etwas naher kommend). Ist das wahr?

Zckrctär. O Gott! mit den heiligsten Schwüren, die

Gkcrkommissär. Hast Du mit kalter Ueberlegung DeinWort gegeben, ihr Mann zu werden?

Zckrctär. Allerdings.

Gkcrkommissär. Hm, hm, das ist etwas anders: (zuihm kommend) so mußt Du sie heirathen.

Zckrctär. O lassen Sie den Ausbruch

Gkcrkommissär. Ob es mir gleich durch alle Gliederfährt, daß es so seyn muß.

Zckrctär. Wie soll ich Ihnen danken? Worte vermögennicht das Uebermaß meines Gefühls anszudrücken. Können Sienicht in meinem Herzen lesen, so

Gkcrkommissär. Ja, ja. Gott gebe Glück und Segen! Glück und Segen! Aber ich wollte diu, nu es wirdja schon werden.