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Ger.ichtsd teuer. Was soll der Stadtrath da machen?
üaldcr. Erstens wird er dort in Compagnie verschlungen,welches allemal anständiger ist, auch die Augst mindert.
Gerichts dir »er (lacht.) Herr Balder —
üaldcr. Zweitens fallen ihnen keine Häuser auf die Köpfe;und da nicht alle Köpfe vieles vertragen können, so erstickt der ge-summte Stadtrath auf diese Manier ganz pinn» iin Sande, wel-ches die gelindere Tcdesart ist. Hiermit will ich, als ein redlicherBürger gemeiner Stadt, inein Stimmenrecht zum letzten Male ge-übt haben.
G crichtsdic»cr. Er ist nicht recht bei Sinnen.
Üaldcr. Es wird Euch schon einleuchtcn, wenn der langeKirchthurm Euch an der Nase herab ruscht. Ehe Ihr nicht so ein.-Vncli bekommen habt, eher hört Ihr auch nicht!
Ge richtsdien er Sinn, wir wollcn's abwarten. Jnbeß setzEr so gut, und bezahle Er mir für die Insinuation meine Ge-bühren.
Üaldcr. Ich rühre kein Geld mehr an.
Gerichtsdicucr. Aber ich will's anrühren.
Latder. Ich habe auch kein Geld mehr.
Gerichts-ieuer. Wie? die paar Groschen.
Latder. Keinen rochen Heller, und wenn Ihr das Hausumkehrt.
Gerichts die nee. Er ist verrückt —
üaldcr. Das habe ich ansgerechnet, daß eben heute dasletzte Geld für eine Flasche Wein ausgegeben ist.
Gert chtsdi euer. Nun, nun! Ihr werdet wunderlichdrein sehen, wenn Ihr morgen früh aufwacht, die Bäcker- undKramladen noch alle offen sind wie heute, und Eure Taschensind leer.
üaldcr. Bedient Euch für Eure Person gleichfalls meines