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Ich muß diesen Tag vorbei gehen lassen, eher ist Ihr Bater nichtzn überzeugen.
Justine. Also werden wir morgen leben?
Erst ii stein. Leben nnd glücklich seyn.
Justine. Glücklich? Nein! glücklich nichtI Herr Krappebat den Bater ganz für sich und sehr gegen Sie eingenommen.Wenn wir morgen leben, so muß ich gewiß den entsetzlichen Narrenheirathen.
Erüustcin. Daraus wird nichts.
Justine. Ich bitte Sie, verhindern Sie es; denn lieberwill ich, daß uns der Komet erschlägt, als daß ich den heirathe.Ach kommen Sie doch heute noch — ich bin so ängstlich — derVater will uns alle diese Nacht wohin führen —
Grünst ein. Diese Nacht? Wohin denn?
Justine. Das weiß ich nicht. Er sagt, wir sollten von derWelt kommen, daß wir nicht wüßten wie.
Grün st ein. Der Mann wird doch durch die Thorheit sichnicht so weit verleiten lassen —
Justine. Ach ja!
Erünstei». Gut. So will ich denn heute noch die Sacheso ernstlich als möglich behandeln. Adieu, Justine.
Justine. Verlassen Sie uns nicht.
G rünstci n. Ich sollte meine Braut verlassen?
Justine. Wir sind arme Leute geworden —
Erünstcin. Ich bin nicht arm — und wäre ich arm, sokönnte mich niemand so neunen, wenn er meine Brant sieht.
Justine. Bin ich denn Ihre Braut?
Grünst ein. Wollen Sie es nicht seyn?
Justine. Ach! ich wohl — aber der Vater —
Grünste!». Der verlangt nichts, als daß die Welt nntcr»gehe. Seyn Sie ruhig. Ans Wiedersehen! (Gehr ab,)