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— Marie! — Marie! die Liebe — die Tugend — die Noth ver-kaufen mich an das Laster! — Da nimm beide Hände! nimmmich ganz! umarme mich! laß mich nicht mehr aus den Klauen
— Aber nun gib Geld her!
in poscrt. Da ist ein Ring von zwölfhnnderk Thalern, bisich heim komme — den laßt ihnen zum Pfände. In einer Stundekönnt Ihr das Geld bei mir holen.
Ljr. i>. walle ii selb. Her damit! (Er gebt hinaus)
u. poscrt. So, jetzt habe ich meinen Mann. Nun kannich doch, wenn es nicht stark geht, mich in Gottes Namen schlafenlegen, wenn's zwölf Uhr ist. Und er ist ein Cavalier — es hatmehr Ansehen! — Es verhütet manche impertinente Frage. Erführt auch seinen Degen etwas iitzlich — da kann man denn doch(hustet) die insolenten Nachfrager auch je zuweilen ans die Fingerpochen. Man wird zwar dicß und das gewohnt, und Gott Lob,ich habe mir eine lederne Stirne acquirirt: aber so ein Burscheist jung, und steht besser vor dem Riß; wird schon anbeißen, wenner nur erst einmal so ein reines Sümmchen eingestrichen hat! Zuerstwird er ein bischen generös seyn wollen — hernach — verliertsich auch das.
Hr. v. Walle »selb (kommt wieder). Nun — der Schurkeist bezahlt. Unser Handel ist geschlossen; wann soll ich meinGewissen abschwören?
v. poscrl. Ei Gott wolle uns gnädig seyn! niemals. —Wenn nur nur der Kerl keine Steine ausbricht.
H r. v. W allenfeld. Seyd ruhig! Ihr habt eben einenguten Stein ansgebrochen. Jetzt sagt mir die ganze Höllen-Praktik auf einmal! Was muß ich lernen, um Euch nützlichzu seyn?
v. pasert. Kurios, (hustet) von der Tugend zu reden!