seine Tochter lieber todt auf der Bahre sehen muß, als an derSeite eines solchen Menschen, den jeder Angenblick znm Nauberund Mörder stempeln kann. — Um sechs Uhr reisen wir. (Geht.)
Hr. v. Wallenfcld (da er einige Schritte gegangen ist, gehtihm nach). Vater! Vater!
Licnlcnant. Meiner Tochter.
Hk. u. Wallenfcld (faßt seine Hand). Bestehen Sie daraus?
Lieutenant. Ja —
Hr. v. Wallenfcld. Wagen Sie cs?
Licnicnanl. Ich wage es ans Gott! — (Geht vor.) Waswollen Sie? Vier und sechzig Jahre bin ich alt; fünfzig Jahrelang beschäftigte ich mich beim Erwachen mit meinen Grundsätzen,und empfehle sie Gott; dann gebe ich mich getrost in die Welt-wirbel. Hiermit sage ich Ihnen, meine Tochter geht mit.
Hr. r. Wallenfcld (heftig). So sage ich Ihnen, daß ichmich —
Lieutenant. Halt da! (Er droht ihm.) Junger Mensch!«Deutet gegen den Himmel.) Nimm Dich in Acht! (Geht ab.)
Hr. v. Wallenfcld. Nein, das überlebe ich nicht! —Das kann ich nicht überleben! —
Vierter Austritt.
Voriger. Ara» von Wallenfcld. Hernach I a k o b.
Hr. n. Wallenfcld. Weißt Du es? Nein. Du kannstes nicht wissen. Dein Auge spricht Mitleid und Liebe. Du weißtcs nicht, und kannst es nicht wollen.