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4 (1859) Der Spieler [u.a.] Scheinverdienst
Entstehung
Seite
49
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Mad. Zccskld. Und wie das alles mik den reichen Klei-dern, den schönen Möbels kontrastiren wird! wie sich das so aller-liebst vereinigen lassen wird!

Zcescld. Wenn sich es nicht vereinigen läßt, so müssenreiche Kleider und schöne Möbels fort.

Mad. Lecfcld. Was?

Lee seid. Fort.

Mad. LccsclL. Daß wir Bankerottirer scheinen?

Le esc Id. Daß wir keine werden.

Mad. Zccfcld. Das geht zu weit. Träume Dir eineWelt, wie Du willst, aber wenns zum Ausfuhren kommt, so vergißnicht, daß ich einen Willen habe.

Lee seid. Der von meinem Willen geleitet seyn muß.

Mad. Lee seid. Ist das der Mann, der sich so sehnlichum meine Hand bewarb?

Lecfeld (ernst). O Gott! Du wärest ein liebenswürdigesMädchen!

Mad. Lrcsclü. Der mich mit tausend Thränen gebetenHai, die Seinige zu werden?

Lee seid. Darin liegt eben das Unglück, darum bist Dudie Tyrannin meines Herzens geworden, statt daß Du der Trostmeines Herzens seyn solltest.

Mad. Lee sc Id. Ich muß mir also sagen, daß Außenseiten,die zufällig Deinem Ideal entsprochen haben, diese Jahre her etwasüber dich vermochten, daß sie verschwunden sind, und daß nun

Lee seid. Daß nun nichts meine Ueberzeugung besticht.

Ich wende mich an Deine Vernunft, an Dein Herz. Laß uns dasHeil unserer Kinder schaffen, so gut es so spät noch geschehenkann. Äaroline! laß uns unfern Bund erneuern, die unlauternLeidenschaften ruhen. Gegenseitige Dankbarkeit und Achtung sollenihn heiligen, er ist um so edler.

Jfflanr. theatral. Werk«. IV.