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Mad. Sec selb. Ah, so etwas ist der Mühe Werth.
Heinrich. Höre — wer hat denn seitdem die Stücke auf-gehoben, von Nero an, bis Du gekommen bist?
Mab. Lee selb. Einfältiger Bursche! Christian, T» schenkstmir herrliche Stunden. Ich danke Dir dafür. (Zu ihren. Manne.)Er war nicht umsonst da.
Lee selb. Gewiß nicht umsonst.
Christ ia ii. Dieser Nero ist die Krone meiner Aequisilioncn.
Heinrich. Aber höre — Du mußt mir'S nicht übel neh-men. Nero war ein meschanter Kerl, was willst Du mit seinemGesicht?
Christian. Ich muß Ihnen beiläufig sagen, daß ich dafürachte, man hat dem Nero zu viel gethan. Nero war eigentlich einungewöhnliches Etwas seiner Zeit, ein Genie.
Heinrich. Geh doch weg, er hat die Stadt verbrannt.
Christian. Um sie schöner anfzubaueu.
Mab. Sccfclb lzu Heinrich). Er vcranlaßle also ein kleinesUebel, um ein größeres Gutes thun zu können.
Heinrich. Er ist doch allemal ein Mordbrenner.
Christian. Bon den niehrstcn alten und von allen merk-würdigen neuern Bildsäulen habe ich Abgüsse mitgcbracht, die ichnun auch heut noch anfstelleu will. Lassen Sie uns nun zu denGemmen übergehen.
Mab. Sccfclb. Hast Du keinen Otto mitgebracht?
Christian. Erlauben Sie, daß ich alles in der Ordnungzeige, worin ich —
äccfeld. Christian! ich ehre diese Sachen alle sehr zuseiner Zeit —
Mab. Sccfclb llach-nd). Zn seiner Zeit.
Sec seid. Aber ich bin kein Kenner.