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4 (1859) Der Spieler [u.a.] Scheinverdienst
Entstehung
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Henriette. Das ist nun wohl wahr.

Johann. Ein knickeriger Herr

Henriette. Ja wohl!

Johann. Eine verdrießliche Frau gut Essen und Trin-ken , aber sonst nichts, als der klapperharte Lohn. Ein Herr Sohnschickt zweideutige Kisten ans Italien; der andere hat schöne Fracks,und leere Taschen; die Tochter eine Liebschaft mit der Arrnnth.Kein Briefchen, kein Anfpassen trägt etwas ein.

Henriette. Das ist wahr, aber sie sind doch so schön un-glücklich, die beiden Verliebten.

Johann. Das ist was Schönes!

Henriette. Sie sind so allerliebst traurig. Das geht einemzu Herzen.

Johann. Ja wenn's ein vornehmer Trauriger wäre, sap-perment! Ich war mit einem jungen Grafen ans der Universität,der mußte denn auch über ein Paar blaue Augen heimlich weinen,da habe ich mir die Augen manchmal mit gerieben Sapper-ment! der hat mir für jede Thräne seinen Thaler vor die Füßegeworfen Ja dann geht es an! Aber der Liebhaber? ein trau-riger Kanzellist Was kommt da heraus?

Henriette. Nun freilich. Aber das Gehcimniß! NehmeEr einmal an, Herr Johann, das Geheimniß zu haben; so wasist doch herrlich.

Johann. Hm! Sie ist ein hübsch Mädchen. Aber zurFrau möcht' ich Sic schon nicht, denn Sie nimmt Geheimnisseund Thränen für Einnahme.

Henri eile. Verrathe Er mir die guten Leute nicht.

3 ohan ». Den Kanzellisten und die Mamsell? Berrathen?