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Henriette. Das ist nun wohl wahr.
Johann. Ein knickeriger Herr —
Henriette. Ja wohl!
Johann. Eine verdrießliche Frau — gut Essen und Trin-ken , aber sonst nichts, als der klapperharte Lohn. Ein Herr Sohnschickt zweideutige Kisten ans Italien; der andere hat schöne Fracks,und leere Taschen; die Tochter eine Liebschaft mit der Arrnnth.Kein Briefchen, kein Anfpassen trägt etwas ein.
Henriette. Das ist wahr, aber sie sind doch so schön un-glücklich, die beiden Verliebten.
Johann. Das ist was Schönes!
Henriette. Sie sind so allerliebst traurig. Das geht einemzu Herzen.
Johann. Ja wenn's ein vornehmer Trauriger wäre, sap-perment! Ich war mit einem jungen Grafen ans der Universität,der mußte denn auch über ein Paar blaue Augen heimlich weinen,da habe ich mir die Augen manchmal mit gerieben — Sapper-ment! der hat mir für jede Thräne seinen Thaler vor die Füßegeworfen — Ja dann geht es an! Aber der Liebhaber? ein trau-riger Kanzellist — Was kommt da heraus?
Henriette. Nun freilich. Aber das Gehcimniß! NehmeEr einmal an, Herr Johann, das Geheimniß zu haben; so wasist doch herrlich.
Johann. Hm! — Sie ist ein hübsch Mädchen. Aber zurFrau möcht' ich Sic schon nicht, denn Sie nimmt Geheimnisseund Thränen für Einnahme.
Henri eile. Verrathe Er mir die guten Leute nicht.
3 ohan ». Den Kanzellisten und die Mamsell? Berrathen? —