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3 (1859) Dienstpflicht Der Mann von Wort
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Falkenlicrg. Ihre Durchlaucht!Fürst. Bleiben Sie, mein Freund!

Zwanzigster Auftritt.

Vorige. Kriegsrath Dallner.

Fürst. Unglücklicher Vater!

Lriegsrath (seufzt). Ich habe noch eine Tochter , gnädigsterHerr!

Fürst. Gut! Sie haben Pflichten für diese Tochter, fürmich, für Ihr Vaterland.

Lriegsrath. O ja!

Fürst. Erhalten Sie Sich für uns, und geben Sie demSchmerze nicht nach.

Lriegsrath (seufzt).

Fürst. Sie kehren nie mehr in Ihr Haus zurück. Siewohnen mit Ihrer Familie im Schlosse. Sie sind nicht mehrKriegsrath, Sie rathen mir selbst. Sie sagen mir Wahrheit, wennich sie übersehen sollte. Es gibt keine höhere, ehrwürdigere Stellein meinem Lande.

Lriegsrath. Gott gebe mir Kraft dazu!

Fürst. Einen Sohn haben Sie verloren, nehmen Sie einenehrlichen Freund dafür an. Eine Vatersorge haben Sie weniger; helfen Sie mir die meinige tragen, und statt der UmarmungenIhres Sohnes nehmen Sie den Dank unsers Vaterlandes.

Lriegsrath. Zu Gott bete ich für die unsterblicheSeele meines Sohnes den Leichnam werde ich nicht lange