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3 (1859) Dienstpflicht Der Mann von Wort
Entstehung
Seite
273
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Fürst. Er hat dem Herrn von Falkenberg eine goldeneDose geboten, damit der Kriegsrath Dallner mir nicht gemeldetwürde. Warum hat er das gethan?

Falb ring. Um Jhro Durchlaucht eine Unruhe, einenKummer zu ersparen, um

Fürst (zu den Hofleuten). Ihr Herren es ist Euer Beruf,dem Unglücklichen den Weg zu mir zu zeigen und leicht zu machen.Es ist mein Beruf gerecht zu seyn, jedermann zu hören, der zumir reden will; wer von Euch irgend jemand den Weg zu mirerschweren wollte, der begeht ein Verbrechen an der Menschheit,er hat eine fürchterliche Verantwortung. Voll wem ich so etwaserfahre, den will ich mit Entehrung strafen, das ganze Volk solles wissen, daß ich den für einen Meuchelmörder halte, der michuni die Liebe meines Volks bringt. Die Säle dieses Schlossessind groß; wenn Menschen sie ausfüllen, die mit Vertrauen zumir kommen, so ist es große Galla, und mein Herz ist nie zuenge für das Anliegen des Volkes.

Neunzehnter Auftritt.

Vorige. Justizrath List« r führt Ma d a m N o sen ln einemMantel und Florkappe l sie hat ein Tuch vor den Augen, und wankt anseiner Seite.

Fürst. Da hinein, Herr Justizrath IFalbri« g ifahrt zusammen).

Fürst. Der Officier von der Schloßwache soll diesen Böse»wicht in das gemeine Gefangenhans bringen lassen.

Jffland, theatral. Werke. IN.

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