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Fürst. Er soll kommen.
Faikcnlicrg (winkt hinaus).
Larnch (tritt ein).
Larnch. Ihre Durchlaucht halten zu Gnaden — da habeich etwas zu überreichen, was ich einem reichen Diebe, dem BäckerEhlers, habe abfordern müssen, um es dem Herrn Falbring zuliefern gegen hundert und zwanzig Louisd'ors, die mir versprochensind. Da ich aber das Geld nicht will — so bringe ich dieSchrift Jhro Durchlaucht — belieben Sie nur den Punkt zu lesen— den da! (Er gibt es ihm.) So werden Sie sehen, was deralte Mann da für ein Recht hat, wenn er schreit laut in denHimmel hinein um Rache!
F ü r st. Ist Er nicht bei der Lieferung?
Larnch. Mein Lebstag habe ich den Artikel vom Kinder-slnch nicht geführt.
Fürst (im Lesen). Abscheulich! — unerhört! (Liest weiter.)Niederträchtig! (Liest weiter.) Meine armen Soldaten! —(Er gibt cs dem Kriegsrath). Hat Falbring wirklich das ge-schrieben?
Aricgsrath. Ja, Ihre Durchlaucht!
Larnch. So gewiß als er hundert und zwanzig Louisd'orgeboten bat, das da zu haben.
Fürst (hat wieder gelesen). Das ist ein förmlicher Unter-richt in der fürchterlichen Kunst, meine Leute verhungem zulassen.
Larnch. Ihre Durchlaucht müssen nur die ganz geringenLeute fragen, dann kommen Sie recht dahinter.
Fürst. Das werde ich. — Wie kommts aber, HerrBaruch, daß Er die hundert und zwanzig Louisd'or ver-
schmerzt hat?