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Falb ring. Gnädiger Herr —
Falkcnbcrg. Wellen Sie dem Fürsten gemeldet seyn?
Falb ring. Ich habe schon die Gnade gehabt Jhro Durch-laucht aufzuwarten, ich wollte nur für die Audienz meinen Dankabstatten.
Falbcnberg. Wer sind Sie?
Falb ring. Sekretär Falbring, gehorsamst aufzuwarten.
Falkcnbcrg. Aba — der Leiblakai bat Sie vorhin ge-meldet. Empfehle mich!
Falbring. Es ist dennoch durch Dero Protektion geschehen,daß ich die Gnade -
Falkcnbcrg. Melden gehört zur Aufwartung, ist meinDienst, also Schuldigkeit und keine Protektion. Ja oder Neinsagen — ist des Fürsten Sache.
Falbring. Beruhigen Sie mich doch über den guten,gnädigen, lieben, lieben Fürsten. Er sieht so bleich ans. Aber dieSorgen, die Unruhen! — Da hat ihm der alte unruhige Kriegs»rath auch einen bösen Tag gemacht.
Falkcnbcrg. Das sagt man.
Falbring. Ach der Mann ist sich selbst nicht hold.
Falkcnbcrg. Man hört bier nicht viel Gutes von ihm.
Falbring. Er ist heftig — verleumderisch — spionirend— angebend. Was thut ein solcher Mensch, als redliche Bürgerkränken, und dem guten Fürsten das Leben sauer machen. —Solche Leute sollte man gar nicht vorlassen. «Er diele« ihm Tabak.)Darf ich wagen?
Falkcnbcrg (will eine Prise nehmen!. Solche Leute taugenfreilich nicht.
Falbring ischlebi ihm die Dose in die Hand). Bedienen SieSich — das wäre zum Exempel für treue Diener eine Pflicht,Leute der Art lieber nicht zu melden, als den Herrn zu kränken.