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3 (1859) Dienstpflicht Der Mann von Wort
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Dallner. Diese Beschuldigung

F a I b r i n g. Beschuldigung. (Er lacht.) Kennen Sie dieHand? (Er zeigt ihm ein Billct.)

Dallner (liest):An Monsieur Louis Ehlers" Ja, ichkenne die Hand, das hat die Wittwe Waldner geschrieben. (Er gibtes zurück.)

F 0 Ihring (hält ihm die inwendige Seite hin). Belieben Siemitznlesen. (Er liest):Lieber Louis! ich bitte dich, sag dochniemanden, was ich dir wegen der tausend Thaler von Dallnergesagt habe. Es ist freilich wahr; du hast mir aber versprochen,den armen Narren nicht zu verrathen. Das mußt du halten. Nachsieben Uhr kommt Dallner nicht mehr zu mir; also erwarte ichdich zwischen sieben und acht Uhr." Brauche ich mehr als das?wie?

Dallner. Nein, nicht einmal so viel.

Falliriug. Wollen Lic nun meine Partie auf eine ent-scheidende Weise nehmen so sind Sic geborgen. Wollen Sie?

Dallner. Nein!

Falbrl n g. So sind Sie verloren.

Dallner. Ja!

Falb ring. So thue nun jeder von uns das seine, undwehre sich, so gut er kann.

Dallner (mit einem fürchterlichen Blick). Ich verliere Siegewinnen. Aber Ihr Gewinn ist gräßlich. (Geht ab.)

Falb ring. Entweder oder gestürzt oder heraus-gensscn. Dallners oder ich.