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Falbring So sagt man — ich kann cs aber kaumglauben.
Inslizraih. Die Leuts, die das veranlaßt haben, sinddrum nicht weiter und nicht sicherer. Er ist nach Hofe, um anein ehrwürdiges gerechtes Tribunal zu appelliren, an das Her; desFürsten.
Falb ring. Daran thut er wahrhaftig wohl.
2iisli;rath. Und Sie, mein Herr — Sie thun sehr übel,daß Sie der traurigen Situation nicht znvorkümmen, darein Siegerathen müssen.
Falb ring. Sie »vollen doch eine ganz eigene Kenntnis;meiner Situation besitzen.
Inßizrath. Wollen Sie meinen ehrlichen Rath für Ihreschlimme Sache?
Falb ring. Den wäre ich freilich begierig zu vernehm u.
Änstlzralh. Sie sind reich, sehr reich. Wenden Sie Sichan die Gnade des Fürsten mit Offenheit. Opfern Sie Ihrenungerechten Gewinn dem Fond für arme Soldateuwittwen undKinder — und bitten Sie um Erlaubnis;, sich von hier zu ent-fernen. Der Fürst ist gutmüthig; so retten Sie Ihre Ehre undIhr übriges Vermögen.
Falbring. Wahrhaftig?
Znfiifrath. Mein Rath mag unangenehm scyu; aber erist sicher.
Falbrlng. Mit Ihrer Erlaubnis; wüßte ich für mich einenbessern Rath. Und um Ihre Freundschaft zn erwidern, will ichauch dem Herrn Dallncr einen Rath ertheilcn: Er soll mich inRuhe lassen. Er soll die Sache liegen lassen, die ihn doch nichtmehr angeht, da er entlassen ist. Oder er sr-ll gewiß scyn, daßauch ich meiner Seits keine Schonung in einer Sache brauche —