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3 (1859) Dienstpflicht Der Mann von Wort
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InstIzrath. Ist Ihnen Eid und Pflicht minder heilig, alsandern muß er Sie nicht auch hören?

Lriegsrath. Gut; aber er kann mich nicht hören, bisich auch spreche I

Justizrath. Wollen Sie sprechen?

Lriegsrath. Gewiß das will ich.

3 nstizrath. Recht, mein Vater, recht!

Krieg srath. Ich bin alt, aber ich bin nicht unver-

mögend.

3 ustIzrath. Das beweisen Ihre Handlungen!

Lriegsrath. Ich verlange Besoldung für Dienste oderkeinen Dienst, unv keine Besoldung. Ich bin kein Ruhestörer.

M a d, Losen. Müssen Sie aber nicht fürchten, daß mandann

Lriegsrath. Ich fürchte nichts so wahr Gott lebt,der mein Thun nnd Denken sieht ich fürchte nichts.

3nsdi;rath. Was wollen Sie jetzt thun?

Lriegsrath. Zu meinem Fürsten hingehen mit

Vertrauen und gutem Gewisse» und reden was zureden ist!

MaL. Losen. Und die Folgen?

Lriegsrath. Gott empfehlen und ruhig abwarten. Esmag seyn, daß die Dinge mich angegriffen haben. Zudem es istdrei Uhr! meine gewöhnliche Ruhezeit, die kann ich nicht wohlübergehen. Ich lege mich nieder, halb vier Uhr will ich nachHofe gehen. Halb vier Uhr wecke mich auf, meine Tochter!

(Madam Rosen »marmt ihn.)

3 usttjraIh (ergreift seine Hand). Vater I

Lriegsrath. Was ist lieber Listar?