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3 (1859) Dienstpflicht Der Mann von Wort
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Falb ring Ei, er hat es Ihnen ja gesagtSchuld, dieIhren Blick nicht anshält." Schuld also - Schuld! Nun ichwill die Geheimnisse dieses Hauses nicht verrathen ich nicht.

3 nstizratst. Sic waren bei dem geheimen Kriegsrath Dösitz? Was hat er Ihnen versprochen?

Faid ring. Die Sache ist ja schon in voller Währung.

3nstizratst. Gährnng? Der Prozeß gegen die Betrüger istim Gange. Nennen Sie die Gerechtigkeit eine Gährnng?

Faldring. Die Gerechtigkeit? Ha ha ha du lieberHimmel, das weiß man ja auch, was das sagen will dieGerechtigkeit.

3n stiz ra l st. Desto bester. So wird man ehrlichen Män-nern nichts in den Weg legen.

Faldring. Zn dem hat Herr Dösitz auch seine Ueber-zengnngen, seine Grundsätze, zuletzt sragtc er mich: was es michanginge?

3 nstizratst. Was der Mensch den Menschen anginge? Wasder Schwiegersohn den Schwiegervater angingc?

Fa Id ring. Erlauben Sie, mit dem Schwiegersohn ist esnichts mehr.

3nstizralst (lebhaft). Warum nicht?

Faldring. Unter den Umständen

Justiz rat st. Sie haben um Madam Rosen angehalten?

Fa Id ring. Ja, bedingungsweise habe ich das gcthan.Aber ich müßte meine Ruhe für nichts achten wenn ich beiden Umständen

Justiz rätst. Was Umstände? Mannswort geht über alleUmstände!

Faldring. O ja! Mann gegen Mann allerdings.

3 nstizratst. Mann gegen Weib zehnfach! Wenn Siesich selbst das Wort über eine Sache geben, müssen Sie es halten!