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3 (1859) Dienstpflicht Der Mann von Wort
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Ernst. Jetzt kriege ich den Mann und nicht das Thier.

Mail Kosen. Gleich will ich Dir Wort hatten. (Sic gehtcm den Tisch und nimmt aus einem Portefeu'llc ein Kupfer.) Da,mein Sohn, das ist ein guter Mann

Ernst. Wer ist das?

Mad. Kosen. Das ist der Fürst.

Ernst. Unser Fürst der hier im Schloß wohnt?

Mad Kosen. Ja! Weißt Du? der reitet alle Morgen hiervor unserrn Hanse vorbei.

Ernst. Im blauen Rock mit dem Stern?

Mad. Kosen. Derselbe.

Ernst. Großpapa nennt ihn ja auch den Landcsvater.

Mad. Kosen. Ja, mein Kind!

Ernst. Das ist ein kurioser Name. Was ist denn einLandesvater?

Mad. Kosen. Er ist für uns alle, im ganzen Lande,was der Großpapa im ganzen Hanse ist.

Ernst. So muß er mir auch was geben, wenn ich fleißig

bin?

Mad. Kose». Wenn Du fleißig bist und groß wirst, gibter Dir einen Dienst.

Ernst Und muß mir helfen, wenn ich ihm was klage.

Mad. Kosen. Wenn Du Recht hast, ja!

Ernst. Und wenn ich unglücklich bin, muß er mich wiederglücklich machen.

Mad. Ko sc». Wenn er kann, ja!

Ernst. Großpapa kann das immer!

Mad. kosen. Nein, nein!

Ernst. O ja!

Mad. kosen. Neulich, als Dein Pater gestorben war,

Iffiand, thcatral. Werke. III. 13