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hat cs Dein Mann nicht längst heraus gerissen. Dieß — undmanches andere!
Mad. Lcstang. Keinen Zorn! Ich bin in ganz andernEmpfindungen. Ach — Ich habe sehnlich gewünscht, Sie zu
sprechen.
Zeel and. Die Wahrheit zu sagen — ich habe gar keineLust gehabt, Dich zu sehen.
Mad. Lcstang sbekümmcrt). Weßhalb —
Zeel and. Ich habe die Hoffnung aufgegeben, daß Du nochzum Guten zu wenden seyu könntest.
Mad. Lcstang (tief gekränkt). Habe ich das verdient?
Seeland. Tochter! — Es ist nur der erste Schritt, derkostet — Du hast ibn entweder gethau, oder es ist doch nichtmehr anfzuhalten, daß Du ihn thust — — die Mummerei vonAnstand, womit hernach die Gräuel übertüucht werden -— ist derverdannnlichste Hohn. Also sagte ich mir gleich — Deine Friederikeist verloren.
Mad. Lcstang. Vater!
Seeland. Da es mich doch aber viel gekostet hat, das zusagen und zu empfinden — so bin ich noch einmal zu Dir ge-kommen. Warum — was ich Dir sagen will, ob cs helfen wird
— das weiß ich nicht — glaube cs fast nicht. Jndcß — da binich. Vermag ich nichts mehr über Dich, so nehme ich Abschied —
— meine gute Friederike ist begraben. Das Bild von dem, wassie war — bleibt hier. (Er deutet auf da« Herz.) Was sie seynwird — ist ein unähnliches, verzerrtes Gemälde, au dem ich keinenTheil mehr haben will.
Mad. Lcstang (die während seiner Rede die Augen wehmüthigniedergeschlagen hat. erhebt mit einem tiefen Athemzuge ihr Gesicht). Nurder erste Schritt kostet? das ist wahr — er wäre säst geschehen —