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3 (1859) Dienstpflicht Der Mann von Wort
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Wallnau (mit lauten Thränen). Nein!

Maring. Großer Gott, hätte ich wissen können —Wallnau. Muth und Herz hat ihn für die Tugend hinge-worfen. Er ist ein Siegeszeichen und das kostbarste Geschenk fürDein Weib! (Er gibt ihn der Tochter.) Da! kalte Deinen Braut-schmuck hoch in Ehren. Aber ich spreche allein, warum sprecht Ihrdenn nicht —

Zulle. Die Freude — das Erstaunen — dort — hier —Sie — Er — großer Gott — (Sie sinkt an ihren Vater.)Maring. Wahrlich das Erstaunen betäubt mich so —Wallnau. Ihr dürft auch nicht diel sprechen. Sagt mirnur das einzige Wort — Vater, und wiederholt cs immer wieder,ich will nichts antworten als: Meine Kinder! Vater — Tochter —die zwei Worte sind die Geschichte jahrelanger Leiden — Tochter

— Vater — Sohn — in diesen drei Worten liegt jetzt die seligsteVergeltung — lange werde ich nichts anders sprechen, Euch ansehen

— Gott danken, und immer wieder sagen — Kinder, Kinder,meine Kinder!

Maring und Zulle. Vater, Vater! (Sic umarmen ihn.)