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3 (1859) Dienstpflicht Der Mann von Wort
Entstehung
Seite
122
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Maring (wütbeud vortrctend). Elender Prahler _

3 » lic (in wialnnqS Arme sinkend. Zn Wallnau). Was habenSic gegen ihn? Er ist mein Freund, mein Brnder, mein Be-schützer !

Wall» an. Julie! Er verrätst Dich

Julie. Er nimmt sich meiner an, er ist ein guter Mensel,,ein treuer Frennd; dafür erkenne ich ihn, und Sic sollen ilm mirnicht ranben.

(Maring. Liebe Julie!

/Wallnau. Dn weißt nicht, für wen Dn sprichst.

Julie. Nein, nimmermehr lasse ich ihn von hier HerrMaring Herr Wallnau seyn Sic gut versöhnen Sie Sick geben Sie Sich die Händel Er ist der zweite Mensch, dersich meiner annimmt, ich kann ihn nicht verlieren.

Wallnau. Ein Bösewicht, der Dich aufopfert

Maring. Hinaus hinaus!

Julie. Mein Brnder, mein Bruder ich lasse ilm nicht.Ich habe keine Mutter, keinen Vater, lassen Sie mir diesenBruder. Nehmen Sie mir nicht alles Sie können mir janichts dafür wiedergeben.

Maring. Ihre Arme umschließen mich so fest IhrHerz schlägt so stark an dem meinen Ihre Thränen fließen un-aufhaltsam! <Er umarmt sie.) Bei Gott ich bin in sehr gutenHänden, und ich will darin bleiben; sage, ehrliche Seele, bist Dnmir gut wie ich Dir so laß den Bruder fahren, und gib demManne Deine Hand.

Julie (sich lvsmachcnd in Wonne und Schreck). Mein Gottmein Gott

Wallnau (mit aller Stärke des Gefühls). Was ist das?

Maring. Reich bin ich, gut und fröhlich! Was geh