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Maring (wütbeud vortrctend). Elender Prahler _
3 » lic (in wialnnqS Arme sinkend. Zn Wallnau). Was habenSic gegen ihn? Er ist mein Freund, mein Brnder, mein Be-schützer !
Wall» an. Julie! Er verrätst Dich —
Julie. Er nimmt sich meiner an, er ist ein guter Mensel,,ein treuer Frennd; dafür erkenne ich ihn, und Sic sollen ilm mirnicht ranben.
(Maring. Liebe Julie!
/Wallnau. Dn weißt nicht, für wen Dn sprichst.
Julie. Nein, nimmermehr lasse ich ihn von hier — HerrMaring — Herr Wallnau — seyn Sic gut — versöhnen Sie Sick— geben Sie Sich die Händel Er ist der zweite Mensch, dersich meiner annimmt, ich kann ihn nicht verlieren.
Wallnau. Ein Bösewicht, der Dich aufopfert —
Maring. Hinaus — hinaus!
Julie. Mein Brnder, mein Bruder — ich lasse ilm nicht.Ich habe keine Mutter, keinen Vater, lassen Sie mir diesenBruder. Nehmen Sie mir nicht alles — Sie können mir janichts dafür wiedergeben.
Maring. Ihre Arme umschließen mich so fest — IhrHerz schlägt so stark an dem meinen — Ihre Thränen fließen un-aufhaltsam! <Er umarmt sie.) Bei Gott ich bin in sehr gutenHänden, und ich will darin bleiben; sage, ehrliche Seele, bist Dnmir gut wie ich Dir — so laß den Bruder fahren, und gib demManne Deine Hand.
Julie (sich lvsmachcnd in Wonne und Schreck). Mein Gott —mein Gott —
Wallnau (mit aller Stärke des Gefühls). Was ist das?
Maring. Reich bin ich, gut und fröhlich! — Was geh