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3 (1859) Dienstpflicht Der Mann von Wort
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Mad. Le staug. Ach es gibt eine Zeit, wo niemand mehrscherzen darf.

Maring. Auf Ehre, die Zeit ist da!

Mast. Lcstang (ergreift seine Hand, und drückt sie gegen ihrHerz). Ach Maring lieber Maring!

Maring. Meine Hand an diesem klopfenden Herzen dathnt cs noth, daß ich dort hinüber sehe Ihre hübschen Augenschlagen mich sonst in die Flucht. (Strenge.) Und das darf hol'mich der Teufel nickt geschehen.

Mab. LeHang. Ich bitte ich bitte Sie, lieber Vetter

Maring (wendet sich rasch UNI , und steht sic an). Ans Be-dingung!

Mad. Lcstang. Welche

Maring. Daß Wallnau mir meinen Handschuh bringt, unddie Sacke, wie sich es gehört, beilegt, weil er cs wünscht. Aberdas ist die Nebensache, die Hanptbedingung ist

Mad. Lestang (rasch). Keine die mich angeht was ichzu thnn habe, wird mein freier Wille thnn.

Maring. Daß Sitz aber in meiner Gegenwart dieHand Ihres Mannes so fassen, an Ihr Herz eben so drücken,wie vorhin die meine, und so wie Sie zu mir gesagt habenIch bitte ich bitte Sie lieber Vetter! dann eben so sagen" Ich bitte ich bitte dich, lieber Mann, sey glücklich!

Mad. Lcstang. Wenn Sie mit allem, was ich sonst thnnwerde, nicht zufrieden sepn werden, dann verspreche ich, daß ichdas thnn werde, was Sic eben von mir fordern.

Maring. Jetzt setzen Sic den Herrn Rath zu den nöthi-gen Ehrenschritten in Bewegung; denn außerdem ist es unver-meidlich, daß wir zusammen in drei Stunden einen Gang ans-gehen.